Alles für den Workshop

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Alles für den WorkshopAlles für den WorkshopAlles für den Workshop

Gute und schlechte Workshops haben nur eines gemeinsam: Am Ende gibt es eine Feedbackrunde, bei der alle total happy sind! Man mag ja nicht unhöflich sein und sagen, wie gut es ist, dass der Tag endlich vorbei ist! Worin liegt der Unterschied? Beantworten Sie für sich einfach folgende Fragen: War er spannend oder langweilig, lehrreich oder nutzlos, unterhaltsam oder mühevoll?

Im Workshop soll gearbeitet werden! Mitgearbeitet! In diesem Ratgeber finden Sie Anregungen, wie Sie Ihren Workshop mit einfachem Equipment spannender machen können und die besten Voraussetzungen für fleißige Mitarbeit schaffen.

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Alles für den erfolgreichen WorkshopAlles für den erfolgreichen Workshop

Die Geschichte vom schläfrigen Teilnehmer und stinklangweiligen Workshop-Leiter!

Erinnern Sie sich noch an Ihren letzten Workshop? Sie führten einen 3-stündigen Monolog und sahen in schläfrige Gesichter. Ihre PowerPoint Präsentation hatte das falsche Bildformat und der Beamer eine schlechte Beleuchtungseinstellung.

  • Die Räumlichkeiten erinnerten mehr an einen Vortragsraum, als an spaßige Workshops.
  • Die Stühle standen in Reih und Glied – Perfektion. Nur nicht passend für Ihr Vorhaben.
  • Sie hörten Ihre eigene Stimme und schliefen dabei selbst fast ein.
  • Am Ende ging es nur noch ums „Überstehen“. Kurze Verabschiedung und weg!
  • Ab auf die Couch. „Endlich ist es vorbei!“.

 

Höchste Zeit für die Hilfe der Bergziege!

Kommen Ihnen solche Workshops wie oben beschrieben bekannt vor - oder haben womöglich selbst auch schon so einen Workshop als Leiter erlebt. Was glauben SIe haben Ihre Teilnehmer im Workshop gelernt? Ist etwas in Erinnerung geblieben? Wurde das Gelernte in die Praxis umgesetzt? Freuen Sie sich schon auf Ihren nächsten Workshop?

Falls Sie diese Fragen mit Nein beantwortet haben, wird es Zeit, dass die Bergziege Ihnen hilft. Wir beginnen mit den Basics. Die sind zwar langweilig in der Vorbereitung, aber garantiert notwendig:

Technische Grundausstattung für einen Workshop

Nehmen wir die technischen Grundausstattung unter die Lupe. Wie der Name schon verrät ist es ein unabdinglicher Bestandteil eines jeden Workshops.

Auch wenn PowerPoint-Präsentationen immer unbeliebter werden, benötigt man sie häufig zur raschen Veranschaulichung von Zahlen und Fakten. Verwenden Sie den Bildschirm nicht zu häufig, sonst ufert es schnell in einen Monolog aus. Aber was brauchen sie wirklich für eine Präsentation?

  • Laptop
  • Fernseher
  • HDMI Kabel
  • Beamer
  • Leinwand


Würden Sie hier einen Punkt setzen, würde am Ende Ihrer Vorbereitung ein Vortrag herausgekommen. Wir wollen aber einen Workshop. Und ein Workshop bedeutet, aktiv zu werden und den Teilnehmern eine unbändige Lust aufs Mitdenken machen. Also lesen Sie weiter …

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So wird Ihr Workshop ein Erfolg!
MOUNTGOAT® Checkliste
So wird Ihr Workshop ein Erfolg!

  • Planung
    Werden Sie kreativ und distanzieren Sie sich von der langweiligen 0815-Knigge. Überlegen Sie sich Überraschungen und strukturieren Sie den Ablauf. 


  • Agenda
    Stellen Sie eine Agenda gut ersichtlich in den Raum. Diese dient als Richtlinie für die Teilnehmer und die Konzentration bleibt länger erhalten.


  • Goodies
    Was Sie in die Tasche geben, bleibt Ihnen überlassen. Am besten Sie finden ein themenbezogenes Goodie. Die üblichen Verdächtigen, wie Kugelschreiber, USB-Stick oder Bonbons dürfen nicht fehlen.


  • Spiele
    Zur Aufwärmung oder zur Auflockerung zwischendurch sollten Sie kurze Spiele einplanen. Die lockern die Stimmung auf und die Teilnehmer bleiben konzentriert.


  • Pausen-Gong
    Leiten Sie die Pause mit einem Video ein. Das Video sollte unabhängig vom Thema sein. Damit signalisieren Sie „Ich bin entspannt. Wir arbeiten zusammen und nicht ihr für mich.“


  • Praktische Übungen
    Bauen Sie Übungen in Ihren Workshop ein. Dadurch bleibt das Gelernte besser im Gedächtnis und Sie laufen nicht Gefahr einen Monolog zu führen. Lassen Sie die Teilnehmer Ihre grauen Gehirnzellen aktivieren.


  • Material
    Eine PowerPoint-Präsentation alleine reicht nicht mehr. Verwenden Sie verschiedene Materialen. Whiteboard, Moderationskarten und bunte Farben dürfen auf keinen Fall fehlen.
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Alles rund um WhiteboardsAlles rund um Whiteboards

Das brauchen Sie für Ihren erfolgreichen Workshop!

Verraten Sie den Teilnehmer nicht zu viel. Visualisieren Sie Ihre Informationen immer nur bis zum Gesprochenen. „Übermotivierte“ Teilnehmer lesen sich die komplette Tafel durch und denken, sie wissen Bescheid. Der Workshop muss sich Stück für Stück aufbauen, sozusagen wachsen.

Flipchart

Ein Flipchart soll zur aktiven Ideenfindung beitragen. Wenn einem Teilnehmer eine Idee oder ein Gedanke kommt, soll er diese auf ein Flipchart in der Ecke des Raumes notieren. So können Sie die „aufkommenden“ Vorschläge passend in Ihren Workshop-Verlauf einfließen lassen.

Stifte

Bescheidenheit steht einem guten Moderator nicht. Treiben Sie es bunt. Nehmen Sie viele verschiedene Stifte und Farben in den Workshop mit. Verknüpfen Sie bestimmte Farben mit bestimmten Gedanken. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Informationen leichter gemerkt werden, wenn Sie mit Farben verknüpft sind.

Whiteboard

Verwenden Sie ein Whiteboard um Ihre Gedankengänge ersichtlich aufzuschreiben. So kann auch der Teilnehmer, der kurz auf der Toilette war, schnell wieder ins Thema einsteigen.

Moderationskarten

Bauen Sie eine Präsentation. Wählen Sie aus der Welt der kunterbunten Moderationskarten aus. Sprechblasen, Wolken und geometrische Formen pimpen Ihren Workshop auf. Statt einer langweiligen Folien-Präsentation können Sie  Ihre ganz eigene Präsentation Schritt für Schritt auf der Wand aufbauen.

So moderieren Sie Ihren Workshop bunt & farbenfroh!

Die Bergziege macht es sich gerne einfach und trifft nicht gerne Entscheidungen. Die Lösung für alle Probleme: Ein Moderationsset. Ein All-inclusive Angebot sozusagen. Alle Utensilien, die Sie für einen erfolgreichen Workshop benötigen, befinden sich gesammelt in diesen Sets. Sie sparen nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Mit dieser Ausrüstung müssen Sie an (fast) nichts mehr denken.

Die verschiedenen Varianten erklärt Ihnen die Ziege genauer:

Moderationsbox

Die Boxen sind klein und relativ preiswert. Sie beinhalten die wichtigsten Standard-Werkzeuge und beweisen Professionalität bei jedem Workshop.


Moderationstrolley

Der König unter den Kreativsets bietet eine hochwertige Auswahl an Werkzeugen. Durch die Kofferform und den Rollen sind die Trolleys mobil und leicht aufgestellt. Der Preis hält was er verspricht. Besser ausgestattet kann man einen Workshop nicht beginnen.


Moderationskoffer

Der gute Mittelweg. Sie beinhalten mehr Zubehör, als eine Box und sind dementsprechend teurer. Farbenfrohe Karten und Stifte machen den Preis wieder wett. Der leichte Transport und die gute Bestückung treiben den Moderationskoffer zu einem wahren Bestseller.

Ultimative Spiele für ultimative Workshops!

Wissen Sie was einen Workshop so unterhaltsam macht? Über welche Themen plaudern die Teilnehmer zwei Wochen später noch? Die Bergziege verrät es Ihnen: Es sind kleine Auflockerungsspiele, die einen guten Workshop ausmachen.

Die Teilnehmer sind entspannt und voller Vorfreude und nebenbei fördern Sie die Teamfähigkeit Ihrer Kollegen. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, also. Klingt, als wäre es einen Versuch wert, nicht?

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Ultimative Spiele für ultimative Workshops!Ultimative Spiele für ultimative Workshops!

Die coolsten Workshop-Spiele!

Die Gruppe erhält die Aufgabe von 1 bis 20 zu zählen. Dabei darf keine feste Reihenfolge abgehandelt werden. Sobald zwei Teilnehmer gleichzeitig dieselbe Zahl rufen, muss von vorne begonnen werden. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, können die Augen während des Spiels geschlossen werden.
Die Teilnehmer bilden einen Kreis und jeder stellt einen Stuhl vor sich. Den Stuhl kippen, so dass er auf zwei Beinen steht und die Lehne mit der linken Hand festhalten. Ziel ist es, einmal im Kreis zu gehen ohne dass ein Stuhl umkippt. Bei dem Wechsel von Stuhl zu Stuhl darf nur die linke Hand benutzt werden. Fällt ein Stuhl zu Boden, müssen alle zurück zum Anfangsstuhl.
Die Teilnehmer finden sich in Zweier-Teams zusammen und setzen sich Rücken an Rücken auf den Boden. Dann müssen sie versuchen gemeinsam aufzustehen ohne die Hände zu benützen.
Legen Sie eine Decke auf den Boden. Alle Teilnehmer müssen Ihre Füße positionieren, so dass alle Platz auf der Decke finden. Nach jedem Durchgang wird die Decke einmal gefaltet. Dadurch entsteht weniger Platz und die Herausforderung alle Füße auf die Decke zu stellen wird immer kniffliger. Lösung: Alle setzen sich in einem Kreis auf den Boden und stellen die Füße auf die Decke.
Hier ist Konzentration gefragt! Die Teilnehmer stellen sich in einen Kreis auf. Der Reihe nach wird geklatscht. Wenn die Klatsch-Runde stabil ist, wird ein zweites Klatschen nachgeschickt. Variante: Doppelklatschen bedeutet Richtungswechsel
Die Teilnehmer bilden einen Kreis. Teilnehmer A wirft Teilnehmer B einen Ball zu, der ihm gegenüber steht. Dieser wirft den Ball weiter zu Teilnehmer C. Die Teilnehmer müssen sich merken, von wem sie den Ball erhalten haben und wem sie ihn zugeworfen haben. Wer den Ball schon geworfen hat, verschränkt die Arme. Dadurch erhält jeder den Ball nur einmal. Ist die Runde zu Ende, beginnt die Gruppe von vorne und wirft in derselben Reihenfolge. Nach der zweiten Runde wird ein zweiter Ball eingeworfen und wieder muss die Reihenfolge eingehalten werden. Meist wird der Rhythmus ab einem dritten Ball unterbrochen, weil jemand den Ball fallen lässt. Aber einen Versuch ist es wert.
Spielen Sie doch zum Anfang Ihres Workshops eine Runde klassisches „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“. Danach sind alle konzentriert und der ein oder andere hat für einen Lacher gesorgt.
Sie fragen die Gruppe, ob Bedarf nach einer Pause besteht. Ist Bedarf vorhanden, setzen Sie eine Uhrzeit fest, zu der die Pause vorbei ist. Das Spiel sollte nicht zur Aufwärmung eines Workshops genutzt werden. Besonderer Hinweis: Sehr wichtiges Spiel! Pausen fördern die Arbeitsfähigkeit.

So machen Sie Ihre Teilnehmer glücklich!

Ihre Teilnehmer dürfen nicht zu kurz kommen. Verwöhnen Sie die Anwesenden nach Strich und Faden. Geben Sie Ihnen das Gefühl, dass es schön ist sie hier zu haben. Sie wollen auf keinen Teilnehmer verzichten und Menschen, die sich willkommen fühlen, arbeiten leichter und integrieren sich lieber.

Tipps von der Ziege: Versetzen Sie sich in die Lage der Gäste. Notieren Sie Ihre eigenen Gedanken und überlegen Sie was Sie alles gerne bei einer Präsentation als Gast hätten.

  • Fast Food
    Stellen Sie Snacks und Getränke bereit. Mit Durst und einem leeren Magen denkt es sich nicht gut. Achten Sie auf qualitative und gesunde Snacks. Cola und Schokoriegel schlagen ins Gegenteil um und Ihre Teilnehmer werden müde auf Ihren Stühlen sitzen.

  • Notebook
    Geben Sie Ihren Teilnehmern die Möglichkeit sich Notizen zu machen. Statten Sie jeden Stuhl mit einem Block und mehreren Stiften aus. Workshops bieten schließlich Inhalt und es ist schön, wenn Teilnehmer sich das Gelernte notieren.
  • Waste
    Platzieren Sie im Raum mehrere Mülleimer. Teilnehmer produzieren Müll, das ist Fakt. Bieten Sie Ihnen die Möglichkeit den Müll selbst zu entsorgen. Es ist unangenehm mit einer leeren Dose am Platz zu sitzen und nicht zu wissen wohin damit.

  • Handout
    Verteilen Sie zu Beginn Ihres Workshops ein Handout an die Teilnehmer. Darauf sollten Informationen zum heutigen Workshop stehen und optional eine kurze Beschreibung über Sie selbst.
    Die Personenbeschreibung ist vor allem wichtig, wenn Sie Ihre Teilnehmer nicht persönlich kennen. Geben Sie Ihnen die Möglichkeit mehr über Sie zu erfahren.